Um Ihre aktuelle Leserschaft, sprich Kundschaft, mit den richtigen Inhalten bedienen zu können, starten Sie Ihre Analysen für das Inhaltskonzept idealerweise mit einer Leserbefragung. So werden Ihre Kunden gleich auf Ihre zukünftige Publikation aufmerksam gemacht und von Anfang an in deren Gestaltung miteinbezogen.

Aber: Nur wer richtig fragt, erhält brauchbare Antworten

Den wenigsten Menschen ist bewusst, was genau ihnen fehlt, bevor sie dem Fehlenden begegnen. Die meisten Menschen wissen aber, welche Sorgen oder Probleme sie haben. Deshalb ist es wichtig, bei der Leserbefragung nicht nach Wünschen zu fragen, sondern nach konkreten Problemen.

Also nicht „Was würden Sie zukünftig gerne in unserem Blog finden?“ sondern „Mit welchem Produkt/Thema haben Sie am meisten Probleme? oder „Bezüglich welchem Produkt/Thema fühlen Sie sich ungenügend informiert?“.

Fordern Sie Ihre (zukünftige) Leserschaft bei der Befragung gleich zur aktiven Mitarbeit auf. Belohnen Sie Texteinsendungen oder Themenvorschläge mit angemessenen Aufmerksamkeiten.

Interne Quellen

Gute Quellen sind auch die Beschwerdeabteilung von Firmen sowie der Kundendienst und die Aussendienstmitarbeitenden. Hier weiss man in den meisten Fällen, welche Probleme die Kunden haben, welche Geschäftsbereiche besonders betreuungsintensiv sind oder welche Produkte/Themen am meisten Fragen aufwerfen.

Nachhaltigen Erfolg sichert man sich, in dem man die Frontmitarbeitenden von Anfang an in die Themenplanung für den Blog mit einbezieht und sichert, dass die Informationen über die Kundenbedürfnisse auch nach der Lancierung weiter fliessen. So kann man die Themenwahl laufend anpassen und der Blog bleibt optimal auf die Leserschaft ausgerichtet.

Die Analyse des Umfelds

Wer neue Online-Präsenzen plant oder bestehende optimieren will, sollte sich gut über das bereits vorhandene Umfeld informieren. Was wird wo über die Firma, die Produkte gepostet? Wo sind unsere Kunden überhaupt vorzugsweise online? Wo sind unsere Mitbewerber präsent? Gibt es eine Möglichkeit, uns von Mitbewerbern kommunikativ abzugrenzen? Für solche Analysen richtet man sich idealerweise gleich einige E-Mail-Benachrichtigungen ein, damit man nach der Analysephase auf dem Laufenden bleibt. Mehr über diese Mail-Alerts weiter unten. Zuerst einige Infos dazu, was Monitoring, wie es in der Fachsprache heisst, überhaupt bringt. Die Ergebnisse lassen sich in mehrere Bereiche aufteilen:

  • Markenbezogene Informationen
  • Kundenbezogene Informationen
  • Interessenbezogene Informationen
  • Informationen über Mitbewerber
  • Plattformbezogene Informationen (In welchen Netzwerken bewegen sich die eigenen Kunden und potentielle Interessenten?)
  • Social Media Influencer (Wer sind die Social Media Influencer der eigenen Branche, des Themenfelds? Welche Blogs sind für das Unternehmen relevant?)

Monitoring hilft also bezüglich der Veröffentlichungs-Strategie:

  1. Für die richtige Plattformwahl
  2. Für das richtige Konzept
  3. Für die richtigen Inhalte

Gratis oder kostenpflichtig? Die Monitoring-Tools

Zahlreiche Suchdienste helfen, Einträge im Social Web über das Unternehmen zu finden. Um dem schnellen Medium Internet gerecht zu werden, müssten diese Suchdienste täglich durchforstet werden. Einige lassen das Abonnieren von Resultaten zu, was das Monitoring erheblich erleichtert. Ein guter Anfang sind Google Alerts, die auch für Blogs, Websites, Foren und andere Plattformen abonniert werden können: www.google.de/alerts

Plattformspezifische Suchen:

Weiterführende Information zu Monitoring

Stefanie Assmann hat zum Thema Social-Media-Monitoring ihre Masterarbeit geschrieben: Zur Masterarbeit Social Media Monitoring

 

Lesen Sie hier:

Erfolgreiche Newsletter – Teil 1: Newsletter vs. Spam

Erfolgreiche Newsletter – Teil 2: Rechtliche Aspekte

 

Viel Erfolg! Ihre Daniela A. Caviglia

Sollten Sie trotz dieser Tipps noch Mühe haben, unterstütze ich Sie gerne: Telefon 061 793 01 10, E-Mail info@gilgenberg-marketing.ch